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Festival Helfer_Innen gesucht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 01. Juli 2011 um 12:07 Uhr

Wir benötigen dringend Helfer_Innen für das "Hip Hop 'n' Youthculture Festival" auf folgenden Gebieten:

- Auf- und Abbau- Deko
- Technik
- Bar/Tresen
- Sicherheit
- Ordnung (Sauberkeit) 
- Chill Out Lounge - Unterstützung
- Backstagebetreuung
- Kinderprogramm-Gestaltung und -Betreuung
- Aufräumen 

 

Meldet Euch bei Interesse bitte mit Namen,
E-Mail und der Art Eurer Unterstützung
(mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ).
Alle weiteren Informationen erhaltet ihr dann
per Mail. 


Vielen Dank
 

 
  

Hip Hop 'n' Youthculture Festival

 

~.~.~.~.~.~.~.~ Viermal Subkultur-Suppe, bitte ~.~.~.~.~.~.~


Ein Festival für Potsdam - von der Jugend für die Jugend- lässt den Sommer extra bunt, extra laut und extra lebendig werden. Das gesamte freiLand wird bespielt, beschmückt, bemalt und beschallt. 

Extra Laut:
Zur Beschallung gehören fette Boxen, Woofer, Bässe und feinstes Equipment. Alles auf 3 Bühnen verteilt, eine extragrandios große Open Air Bühne inklusive.

Extra Bunt:
In allen Farben werden die Häuser und Wände erstrahlen, die von rund 70 Sprayern an allen drei Tagen gestaltet werden. → Charakter-Arbeit, versteht sich. 
Licht-Design-Deko, Gold und Glitzer, DiscoKugeln und Konfetti für alle auf die Augen und Ohren!

Extra Lebendig:
Gleich 4 Subkulturen werden sich musikalisch und künstlerisch auf dem Gelände entfalten. 

Hip Hop Acts:
Maylay Sparks
Muddy Fatique 
Asi & Jaycop
Funkverteidiger
DJ Knickneck
DJ KS
Konta 
Operation Zeit (Cross Over)
Teriffic Voices
PDM Caravan
Fundamental Love
Taktart Beats
D.J.O. aka Da JoSeN OnE

und weitere...

 

Reggae Acts:
Soundfighters
Easy Skankin Soundsystem
Yza Ya

coming soon...

 

Punk/Rock/Metal Acts:

Sunna Sepdoom
Jane Doe

coming soon...

 

Rock´n Roll und Ska DJ:
H-Man

 

Techno Acts:
... coming soon

 

Liedermacher:
Freddy

 

--> außerdem: 

Vokü für alle, Kinderschminken, Geschichtenerzählen, Poetry, Slackline, Capoeira, Jonglage, Kreativ-Workshops, Siebdruck und vieles mehr 

Tanzt und feiert mit uns!
Lasst die Jugend frei!
Lasst EUCH frei!


das gefällt: 
(Stress)Freiheit, 
Akzeptanz,
Toleranz,
Offenheit, 
Neugier,
Freude,
Frieden, 
Leben,
♥ ♥ ♥ Liebe ♥ ♥ ♥



Tagespreis: 6 Euro, erm. 4 Euro
Festivalpreis: 15 Euro, erm. 10 Euro



~.~.~.~.~.~.~ www.facebook.com/hiphopculturepdm ~.~.~.~.~.~.~.~.~.~
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 01. Juli 2011 um 13:12 Uhr
 
Einladung AJKP Treffen Dezember 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, 02. Dezember 2010 um 13:58 Uhr


Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

zum voraussichtlich letzten mal in diesem Jahr wollen wir uns zusammensetzen und besprechen wo und wie es momentan mit der kulturellen Vielfalt aussieht, wo es drückt und was zur Zeit passiert. Deshalb treffen wir uns nächsten Mittwoch (08.12.2010) um 18.00 Uhr im Haus der Jugend in der Schulstraße 9.
Aufgrund der anhaltenden Probleme mehrerer Projekte, welche sich unter anderem auf kommunikative Schwierigkeiten mit der Stadt begründen, sind auch Politik und Verwaltung recht herzlich eingeladen.


Mit solidarischen Grüßen an alle alternativen Projekte

ajkp'ler

 
Veranstaltungstip: OB - Was geht @ Archiv Potsdam PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, 01. September 2010 um 15:04 Uhr
 
OB-Was geht?
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 07. September 2010 um 15:12 Uhr
 
Veranstaltungshinweis: OB-2010-Kampf - SJR PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 07. September 2010 um 15:09 Uhr
OB-2010-Kampf Veranstaltungshinweis:  Wir laden ein zum OB-2010-Kampf am 10.09.2010 auf dem Bassinplatz - 15.30 bis 17.30 Uhr - Der etwas andere Polittalk zur OB Wahl - Aktionsfläche auf dem Bassinplatz / Sommerzelt


Liebe Bürgerinnen und Bürger,  ;-)
alle sieben OB-KandidatInnen messen sich und ihre Fähigkeiten am 10. September um 15.30 Uhr beim OB-2010- Kampf auf dem Bassinplatz (Aktionsfläche). Die KandidatInnen können ihre jungen WählerInnen (und auch die Zukünftigen) in insgesamt zehn "Disziplinen" überzeugen und eine Jugendjury vergibt dafür die Punkte. Folgende "Wettkampfdisziplinen" werden die KandidatInnen hoffentlich ins "Schwitzen" bringen: Wortjonglage, Wissen, Spontanität, Haushalt, Problembewältigung, Kreativität, Standpunkt, Kooperation / Gemeinschaft, Publikumsfrage, Sympathie. Eine jugendlich, sachkundige Jury wird die Punkte verteilen und darf sich dabei auch gerne vom Publikum beeinflußen lassen. Alle "Disziplinen" sind auf Freude, Spiel und Spaß angelegt, hier soll niemand vorgeführt werden. Uns ist es wichtig, die Menschen von den Plakaten auch in Wirklichkeit erfahrbar zu machen. Außerdem bekommen die Gäste viele Infos zu den KandidatInnen, allgemein zur Wahl und haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und ihre Meinung zu äußern. Bei unserer U18-Wahl können anschließend auch die Unter-18-Jährigen PotsdamerInnen ihre/n Top-Kandidatin/en bereits am 10.09. ihre Stimme geben. Wir freuen uns auf Euer/Ihr Kommen und auf einen bunten und spannenden Wettkampf!

Das Team vom Stadtjugendring/ Kinder- und Jugendbüro Potsdam sowie dem HochDrei e.V. (Der Eintritt ist natürlich frei und für Getränke ist gesorgt)
weitere Infos unter www.stadtjugendring-potsdam.de und www.kijubuero-potsdam.de

 
Zwischenbericht zum 10+ Punkte Plan der Arbeitsgruppe AJKP PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, 27. August 2010 um 13:41 Uhr

Am 26.01.2009 veröffentlichte die Arbeitsgruppe „Alternative Jugendkultur Potsdam“ einen Forderungskatalog zur Bekämpfung der Missstände rund um die Potsdamer Jugendkultur. Diese umfangreiche Aufstellung wird als verbindliche Handlungsgrundlage angesehen. Daher reagierten die Stadtverwaltung, die betreffenden Entscheidungsträger, die politischen Stadtfraktionen (einige mehr, andere weniger) und nicht zuletzt die Jugendlichen Potsdams, indem verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht wurden.


Dieser Bericht hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zwischenstand der Entwicklungen bezüglich des 10+ Punkte Plans aufzustellen. Es soll damit eine Orientierung geschaffen werden, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht, inwieweit es bei der bisherigen Umsetzung Schwierigkeiten gab und welche Initiativen bereits (teilweise) erfolgreich waren.


Hinzu kommen Ergänzungen die sich in der Zwischenzeit als notwendig erwiesen haben und die von nun an als Teil des aktualisierten 10+ Punkte Plans gelten.

 

Servicebüro Jugendkultur

 

Diese zentrale Forderung wurde bisher nicht umgesetzt. Die Stadtverwaltung verweist in diesem Zusammenhang stets auf das Kinder- und Jugendbüro, das diese intensive Betreuungsaufgabe mit übernehmen könne. Dies ist jedoch klar von der Hand zu weisen, da das Büro, gefördert vom Jugendamt und einigen Stiftungen, nur mit zwei Teilzeit- stellen versehen und mit den bisherigen Aufgaben mehr als vollständig ausgelastet ist.

Zwar strebt der Stadtjugendring erste Schritte für eine Realisierung des Servicebüros an, zumal auf dem entstehenden „freiLand“ Gelände ausreichend Platz zur Verfügung stehen würde, aber ohne die maßgebliche Mithilfe der Stadtverwaltung kann und wird das Servicebüro nie konkrete Form annehmen.

 

Jugendkulturfonds“

 

Der Jugendkulturfonds wurde erstmals 2009 eingerichtet und mit einem Budget von 10.000€ versehen. Aufgrund der vielfältigen Anwendungen, die diese Fördermittel fanden, wurde das Budget für 2010 auf 15.000€ aufgestockt. Es muss jedoch festgestellt werden, dass der bürokratische Aufwand, um eine Zuwendung aus dieser Quelle zu erhalten, immer noch beträchtlich ist und dies für viele Jugendliche ein großes Hindernis darstellt. Zudem kommt, dass die ursprünglich geforderte Summe von 1€ pro Potsdamer Jugendlichen, was etwa 24.000€ ergeben würde, immer noch weit unterschritten wird. Zumindest kann an dieser Stelle aber ein teilweiser Erfolg konstatiert werden: Der „Jugendkulturfonds“ findet großen Zuspruch, die bürokratischen Hürden aber konnten nicht ausreichend abgebaut oder durch zielgerichtete Beratung entsprechend kompensiert werden.

 

Beirat für jugendkulturelle Projekte

 

Am 26.01.2009 veröffentlichte die Arbeitsgruppe „Alternative Jugendkultur Potsdam“ einen Forderungskatalog zur Bekämpfung der Missstände rund um die Potsdamer Jugendkultur. Diese umfangreiche Aufstellung wird als verbindliche Handlungsgrundlage angesehen. Daher reagierten die Stadtverwaltung, die betreffenden Entscheidungsträger, die politischen Stadtfraktionen (einige mehr, andere weniger) und nicht zuletzt die Jugendlichen Potsdams, indem verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht wurden.


Dieser Bericht hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zwischenstand der Entwicklungen bezüglich des 10+ Punkte Plans aufzustellen. Es soll damit eine Orientierung geschaffen werden, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht, inwieweit es bei der bisherigen Umsetzung Schwierigkeiten gab und welche Initiativen bereits (teilweise) erfolgreich waren.


Hinzu kommen Ergänzungen die sich in der Zwischenzeit als notwendig erwiesen haben und die von nun an als Teil des aktualisierten 10+ Punkte Plans gelten.

 

Servicebüro Jugendkultur

 

Diese zentrale Forderung wurde bisher nicht umgesetzt. Die Stadtverwaltung verweist in diesem Zusammenhang stets auf das Kinder- und Jugendbüro, das diese intensive Betreuungsaufgabe mit übernehmen könne. Dies ist jedoch klar von der Hand zu weisen, da das Büro, gefördert vom Jugendamt und einigen Stiftungen, nur mit zwei Teilzeit- stellen versehen und mit den bisherigen Aufgaben mehr als vollständig ausgelastet ist.

Zwar strebt der Stadtjugendring erste Schritte für eine Realisierung des Servicebüros an, zumal auf dem entstehenden „freiLand“ Gelände ausreichend Platz zur Verfügung stehen würde, aber ohne die maßgebliche Mithilfe der Stadtverwaltung kann und wird das Servicebüro nie konkrete Form annehmen.

 

Jugendkulturfonds“

 

Der Jugendkulturfonds wurde erstmals 2009 eingerichtet und mit einem Budget von 10.000€ versehen. Aufgrund der vielfältigen Anwendungen, die diese Fördermittel fanden, wurde das Budget für 2010 auf 15.000€ aufgestockt. Es muss jedoch festgestellt werden, dass der bürokratische Aufwand, um eine Zuwendung aus dieser Quelle zu erhalten, immer noch beträchtlich ist und dies für viele Jugendliche ein großes Hindernis darstellt. Zudem kommt, dass die ursprünglich geforderte Summe von 1€ pro Potsdamer Jugendlichen, was etwa 24.000€ ergeben würde, immer noch weit unterschritten wird. Zumindest kann an dieser Stelle aber ein teilweiser Erfolg konstatiert werden: Der „Jugendkulturfonds“ findet großen Zuspruch, die bürokratischen Hürden aber konnten nicht ausreichend abgebaut oder durch zielgerichtete Beratung entsprechend kompensiert werden.

 

Beirat für jugendkulturelle Projekte


Diese Forderung wurde bisher nur im kleinsten Ansatz bedient. Es wurde lediglich eine Jury geschaffen, die Jugendliche während des Antragsverfahrens für Zuwendungen aus dem „Jugendkulturfonds“ (siehe Punkt 2) berät und Empfehlungen gegenüber dem Fachbereich Kultur und Museum abgibt. Von einem Beirat, der die Jugendlichen verlässlich und allumfassend berät und begleitet, ist dieses Notbehelfs-Arrangement weit entfernt. Der Fachbereich verweist an dieser Stelle, sicher zu Recht, auf mangelnde Mittel und unzureichende personelle Aufstellung. Dem muss zeitnah Abhilfe geschaffen werden, indem zum Einen der Fachbereich mit den nötigen Mitteln versehen wird und zum Anderen in Form des Beirats eine Instanz geschaffen wird, bei der sich die Jugendlichen informieren können, die selbst Veranstaltungen durchführt und die eine Anlaufstelle sein kann für lokale und regionale Vernetzung von Personen, Vereinen, Initiativen und Projekten aus Potsdam, Berlin und dem Umland.

 

Lärmbelästigung


Bei der Einrichtung einer sogenannten „Jugendquote“ für mehr Ausnahmegenehmigungen im Bezug auf open air-Veranstaltungen ist bisher keinerlei positive Entwicklung erkennbar. Es wurde weder die Möglichkeit eingeräumt, in Ausnahmefällen den Genehmigungs- zeitraum auf bis 01:00 Uhr auszudehnen, noch wurden jugendkulturelle Projekte durch vermehrte Vergabe von Genehmigungen gefördert. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die geforderte Mehr-Betreuung im Hinblick auf Emissionsschutzmaßnahmen vollständig ausblieb. Mit anderen Worten: Die jugendlichen Veranstalter kultureller Projekte und die etablierten soziokulturellen Zentren werden in Hinsicht Lärmschutz von der Stadtverwaltung allein gelassen, obwohl es sich hierbei um ein erfahrungsgemäß schwieriges Gebiet handelt, dass nicht nur sprichwörtlich nach einer professionellen städtischen Vermittlung und Betreuung schreit.

 

Innenstadtlage


Auch in diesem Punkt ist wenig positive Entwicklung erkennbar. Zwar wurde das „freiLand“- Gelände geschaffen, doch liegt selbst das am Rand der Innenstadt. Die Stadtverwaltung sieht sich außerstande, in die Gentrifizierung des Innenstadtraumes zum Wohle der Jugend- und Soziokultur regulierend einzugreifen. Es werden stattdessen sogar bewusst mögliche Maßnahmen vermieden, um mögliche Investoren nicht abzuschrecken. An dieser Stelle siegen bisher Marktstrategien der finanziellen Mehrwertschöpfung klar gegen die Schaffung und Sicherung von jugend- und soziokulturellem Mehrwert und -sinn.

 

Jugendkultur in allen Sozialräumen / Wohnortnähe und Lebensweltorientierung


Sehr begrüßenswert ist die Neueröffnung des Jugendclubs „Nowawes“ im Zentrum-Ost unter kirchlicher Trägerschaft und die geplante Neueröffnung des „Treffpunkt Freizeit“ in der Nauener Vorstadt. Ansonsten muss aber auch in diesem Punkt eine kaum spürbare Entwicklung festgestellt werden. Die Stadtteilarbeit im Sinne der partizipativen Jugend-kultur ist nicht vorangekommen und aus der Stadtverwaltung heraus sind auch keine diesbezüglichen Initiativen erkenn- oder absehbar.

 

Spartacus e.V.


Eng verknüpft ist dieser Name inzwischen mit dem Modellprojekt „freiLand“, für das am 03.03.2010 in der Stadtverordnetenversammlung ein Realisierungsbeschluss gefasst wurde.

Im Moment läuft die Umsetzung und das hart erkämpfte Projekt nimmt unter dem kräftigen Zupacken der Jugendlichen und der großzügigen Hilfe der Stadtwerke Potsdam zunehmend Gestalt an. Rückblickend ist jedoch festzuhalten, dass die fast 3-jährige Obdachlosigkeit des Spartacus e.V. ein erschreckendes Negativ-Beispiel für das langsame Handeln der Stadtverwaltung und der betreffenden Entscheidungsträger darstellt, welches aber auch ein, aus der Not geborenes, Positiv-Beispiel in sich birgt: Nämlich den beispielhaften Einsatz der Jugendlichen, die sich ihr Recht auf Freiraum mit (basis-)demokratischen Mitteln und Wegen erstritten.

 

S13 Jugendclub


Für den Jugendclub S13 muss ähnliches festgestellt werden wie für den Spartacus e.V. (siehe Punkt 7). Trotz eines direkten Auftrages an den amtierenden Oberbürgermeister Herrn Jakobs wurde in mehr als 2 Jahren keine adäquater Ersatzstandort für den S13 gefunden und zur Verfügung gestellt. Sein „Nomadendasein“ führte der Club vorübergehend in der Berliner Straße und ist nun, ebenfalls vorübergehend, wieder provisorisch im Lindenpark untergebracht. Langfristig ist eine dauerhafte Ansiedlung auf dem „freiLand“ Gelände vorgesehen, diese Initiative ist aber, wie „freiLand“ im Allgemeinen, vielmehr dem Einsatz der Jugendlichen zu verdanken, als der der Stadtverwaltung.

 

Sicherung des Archiv e.V.

Die Situation des Archiv e.V. ist weiterhin sehr angespannt. Zwar erwirkte der Archiv e.V. mittels intensiver Bemühungen eine Zuwendung über 225.000 € seitens der Stadt, die für Teile der notwendigen Brandschutzsanierung ausreicht, aber andere wesentliche Aspekte der Betriebssicherung, wie etwa ein dauerhafter und belastbarer Mietvertrag, sind immer noch nicht vorangekommen. Darüber hinaus stellt sich auch die Frage nach der Finanzierung anderer substanzieller Sanierungsmaßnahmen, welche in den nächsten Jahren unabwendbar auf das Archiv zukommen werden. Zudem kommt, dass die bisherigen Mittel nicht ausreichen, um die Vereinsräume, die Künstlerateliers und die Bandproberäume im Sinne des Brandschutzes zu ertüchtigen. Es muss also festgestellt werden, dass die Bestrebungen, das Archiv dauerhaft zu sichern, noch in den Kinderschuhen stecken und es noch großer Schritte bedarf, um dieses Ziel in der zur Verfügung stehenden Zeit zu lösen.


Skater- und Sporthalle


Die umgehend nach ihrer Räumung abgerissene Skaterhalle wich einer kahlen und beräumten Fläche, die inzwischen zum Verkauf steht. Hier bietet sich der Stadtverwaltung daher nun die Möglichkeit, eine von den Jugendlichen in der Vergangenheit offenkundig beliebte Fläche langfristig durch Ankauf zu sichern und für Jugendkultur nutzbar zu machen. Erwartungs- und erfahrungsgemäß wird eine solche Chance jedoch dem knappen Haushalt zum Opfer fallen. Schade, nicht wahr ? Die Forderung nach einem Winterdomizil für Skate- und Funsportarten bliebe damit weiterhin unbeachtet. Die diesbezüglich nächstgelegene Möglichkeit für Potsdams Jugendliche liegt in Berlin, was in den Wintermonaten, trotz hoher Fahrtkosten, immer wieder zu einem regelrechten „Exodus“ der jugendlichen Skater und Funsportler führt.

 

Graffiti

 

Die AJKP entwarf in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur und Museum ein Potsdamer Graffiti-Konzept, dass sich an die sogenannte „Wiener-Wand“ anlehnt. Es wurde eine Liste von legal zu besprühenden Wänden sowie eine Anleitung zur nachhaltigen Nutzung dieser Möglichkeiten aufgestellt. Allerdings blieb diese Initiative im Vorbereitungsstadium stecken, da dem Fachbereich wiederum sachkundiges Personal fehlt, um dieErgebnisse umzusetzen, weitere Möglichkeiten in der Stadt aufzuspüren und nutzbar zu machen, sowie eine ausreichende Kommunikation zur Szene aufzubauen. Es muss in diesem Punkt dementsprechend festgestellt werden, dass keine signifikante Verbesserung eingetreten ist. Zwar wurden die theoretischen Grundlagen geschaffen, aber die praktische Umsetzung harrt ihrer Ausführung. Hier wurde bisher eine gute Gelegenheit verpasst, jugendliche Sprayer zu entkriminalisieren und das beträchtlich vorhandene kreative Potenzial produktiv in die kulturelle Landschaft Potsdams einzubinden.

 

Bandproberäume

 

Auch in diesem wesentlichen Punkt wurde bisher keine spürbare Besserung herbeigeführt, obwohl der Bedarf immer noch enorm ist. Allerdings gäbe es kurz- und mittelfristig diverse Möglichkeiten, dem Abhilfe zu schaffen. Der Archiv e.V. etwa könnte kurzfristig 8 Proberäume zur Nutzung freigeben, wenn ausreichende Mittel für die Brandschutzsanierung dieser Räume zur Verfügung gestellt würden. Auch das Projekt „freiLand“ könnte mittelfristig einige Proberäume ausstatten. Es ist aber festzustellen, dass selbst wenn diese Möglichkeiten genutzt würden immer noch ein erheblicher Mehr-Bedarf an Proberäumen bestehen wird. Die Stadtverwaltung Potsdams muss sich in dieser Angelegenheit vergegenwärtigen, dass das zur Verfügungsstellen von Proberäumen ein grundlegender und sehr gefragter Aspekt der Musikförderung von jungen Talenten darstellt und sich bisher in einer völlig unzureichenden Situation befindet.

 

Rücknahme der Strafanzeigen bezüglich der Räumung der Skaterhalle

 

In dieser Hinsicht muss leider festgestellt werden, dass es seitens der Staatsanwaltschaft keinerlei entgegenkommen gibt. Die Prozesse laufen und die Urteile sind ungewiss.

Das unnötig harte Durchgreifen der Polizei gegen die Jugendlichen hingegen blieb für die Täter aus den Reihen der Polizei bisher ohne jegliche Konsequenz.


Die aus den vorangegangenen Ausführungen zu ziehende Bilanz gestaltet sich also wie folgt:


Bei 6 von 13 Punkten kann bisher keinerlei positive Entwicklung erkannt werden.

Zu nennen sind hier die Forderung nach einem Servicebüro für die Jugendkultur, die Einführung einer Jugendquote im Bezug auf Genehmigungen für open-air Veranstaltungen, die Sicherung von Jugend- und Soziokulturellen Räumen im Innenstadtbereich, die Schaffung einer angemessenen Zahl von Bandproberäumen sowie die Forderungen nach einem Winterdomizil für Skate- und Funsportarten und nach der Rücknahme der Strafanzeigen in Sachen Räumung der Skaterhalle.


Für 4 von 13 Punkten lassen sich kleine Fortschritte oder Umsetzungsansätze verzeichnen.

Hierbei zu nennen sind die ansatzweise, aber noch unzureichende Umsetzung eines jugendkulturellen Beirats, die Neueröffnung des Club „Nowawes“, sowie zukünftig des „Treffpunkt Freizeit“, die teilweise Brandschutzsanierung des Archivs, sowie die theoretischen Ansätze des Potsdamer Graffiti-Konzepts.


Nur für 3 von 13 Punkten kann man klare Erfolge verbuchen.

Ins Gewicht fallen hier die Einrichtung des „Jugendkulturfonds“ und die Schaffung des Modellprojektes „freiLand“, dass zukünftig unter anderem den Spartacus, den S13 Jugendclub und einige Bandproberäume beherbergen soll.

Betrachtet man sich die gezogene Bilanz auf der Vorseite, wird sehr deutlich, dass aus Sicht des 10+ Punkte Plans die klare Mehrheit seiner Forderungen bisher unerfüllt blieb.


Der „Jugendkulturfonds“ und das Modellprojekt „freiLand“ sprechen durch ihren bisherigen Erfolg eine unmissverständliche Sprache und machen klar, dass auch die anderen noch unerfüllten Forderungen in die richtige Richtung weisen.


Während der Arbeit des letzten Jahres kristallisierte sich der Fachbereich Kultur und Museum als der verlässlichste Ansprechpartner aus der Stadtverwaltung bei der Umsetzung der Forderungen heraus. An dieser Stelle möchte die AJKP sich nicht nur herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken, sondern auch darauf hinweisen, dass wenn man an dieser Stelle ausreichende Mittel und Personal zur Verfügung stellen würde, einige der zentralen Forderungen des 10+ Punkte Plans, wie etwa das Servicebüro Jugendkultur, der jugendkulturelle Beirat und das Graffiti-Konzept, unmittelbare Umsetzung finden könnten.


Entscheiden für die zeitnahe und unerlässliche Bewältigung der benannten Aufgaben ist auf der einen Seite natürlich das Engagement der Jugendlichen, die auch weiterhin konsequent auf die Umsetzung ihrer Interessen hinarbeiten werden, auf der anderen Seite aber wäre es wünschenswert und im Interesse aller, dass auch die Stadtverwaltung ihren bisher eher zaghaften Kurs der Jugendbeteiligung am (sie betreffenden) Verwaltungshandeln fortsetzt, ausweitet und konkreter umsetzt.


Im Auftrag der AJKP verfasst von Kay-Uwe Kärsten.


Potsdam, den 25.08.2010

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 01. September 2010 um 13:26 Uhr
 
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