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Am 26.01.2009 veröffentlichte die Arbeitsgruppe „Alternative Jugendkultur Potsdam“ einen Forderungskatalog zur Bekämpfung der Missstände rund um die Potsdamer Jugendkultur. Diese umfangreiche Aufstellung wird als verbindliche Handlungsgrundlage angesehen. Daher reagierten die Stadtverwaltung, die betreffenden Entscheidungsträger, die politischen Stadtfraktionen (einige mehr, andere weniger) und nicht zuletzt die Jugendlichen Potsdams, indem verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht wurden.
Dieser Bericht hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zwischenstand der Entwicklungen bezüglich des 10+ Punkte Plans aufzustellen. Es soll damit eine Orientierung geschaffen werden, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht, inwieweit es bei der bisherigen Umsetzung Schwierigkeiten gab und welche Initiativen bereits (teilweise) erfolgreich waren.
Hinzu kommen Ergänzungen die sich in der Zwischenzeit als notwendig erwiesen haben und die von nun an als Teil des aktualisierten 10+ Punkte Plans gelten. Servicebüro Jugendkultur Diese zentrale Forderung wurde bisher nicht umgesetzt. Die Stadtverwaltung verweist in diesem Zusammenhang stets auf das Kinder- und Jugendbüro, das diese intensive Betreuungsaufgabe mit übernehmen könne. Dies ist jedoch klar von der Hand zu weisen, da das Büro, gefördert vom Jugendamt und einigen Stiftungen, nur mit zwei Teilzeit- stellen versehen und mit den bisherigen Aufgaben mehr als vollständig ausgelastet ist. Zwar strebt der Stadtjugendring erste Schritte für eine Realisierung des Servicebüros an, zumal auf dem entstehenden „freiLand“ Gelände ausreichend Platz zur Verfügung stehen würde, aber ohne die maßgebliche Mithilfe der Stadtverwaltung kann und wird das Servicebüro nie konkrete Form annehmen. „Jugendkulturfonds“ Der Jugendkulturfonds wurde erstmals 2009 eingerichtet und mit einem Budget von 10.000€ versehen. Aufgrund der vielfältigen Anwendungen, die diese Fördermittel fanden, wurde das Budget für 2010 auf 15.000€ aufgestockt. Es muss jedoch festgestellt werden, dass der bürokratische Aufwand, um eine Zuwendung aus dieser Quelle zu erhalten, immer noch beträchtlich ist und dies für viele Jugendliche ein großes Hindernis darstellt. Zudem kommt, dass die ursprünglich geforderte Summe von 1€ pro Potsdamer Jugendlichen, was etwa 24.000€ ergeben würde, immer noch weit unterschritten wird. Zumindest kann an dieser Stelle aber ein teilweiser Erfolg konstatiert werden: Der „Jugendkulturfonds“ findet großen Zuspruch, die bürokratischen Hürden aber konnten nicht ausreichend abgebaut oder durch zielgerichtete Beratung entsprechend kompensiert werden. Beirat für jugendkulturelle Projekte Am 26.01.2009 veröffentlichte die Arbeitsgruppe „Alternative Jugendkultur Potsdam“ einen Forderungskatalog zur Bekämpfung der Missstände rund um die Potsdamer Jugendkultur. Diese umfangreiche Aufstellung wird als verbindliche Handlungsgrundlage angesehen. Daher reagierten die Stadtverwaltung, die betreffenden Entscheidungsträger, die politischen Stadtfraktionen (einige mehr, andere weniger) und nicht zuletzt die Jugendlichen Potsdams, indem verschiedene Initiativen auf den Weg gebracht wurden.
Dieser Bericht hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Zwischenstand der Entwicklungen bezüglich des 10+ Punkte Plans aufzustellen. Es soll damit eine Orientierung geschaffen werden, an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht, inwieweit es bei der bisherigen Umsetzung Schwierigkeiten gab und welche Initiativen bereits (teilweise) erfolgreich waren.
Hinzu kommen Ergänzungen die sich in der Zwischenzeit als notwendig erwiesen haben und die von nun an als Teil des aktualisierten 10+ Punkte Plans gelten. Servicebüro Jugendkultur Diese zentrale Forderung wurde bisher nicht umgesetzt. Die Stadtverwaltung verweist in diesem Zusammenhang stets auf das Kinder- und Jugendbüro, das diese intensive Betreuungsaufgabe mit übernehmen könne. Dies ist jedoch klar von der Hand zu weisen, da das Büro, gefördert vom Jugendamt und einigen Stiftungen, nur mit zwei Teilzeit- stellen versehen und mit den bisherigen Aufgaben mehr als vollständig ausgelastet ist. Zwar strebt der Stadtjugendring erste Schritte für eine Realisierung des Servicebüros an, zumal auf dem entstehenden „freiLand“ Gelände ausreichend Platz zur Verfügung stehen würde, aber ohne die maßgebliche Mithilfe der Stadtverwaltung kann und wird das Servicebüro nie konkrete Form annehmen. „Jugendkulturfonds“ Der Jugendkulturfonds wurde erstmals 2009 eingerichtet und mit einem Budget von 10.000€ versehen. Aufgrund der vielfältigen Anwendungen, die diese Fördermittel fanden, wurde das Budget für 2010 auf 15.000€ aufgestockt. Es muss jedoch festgestellt werden, dass der bürokratische Aufwand, um eine Zuwendung aus dieser Quelle zu erhalten, immer noch beträchtlich ist und dies für viele Jugendliche ein großes Hindernis darstellt. Zudem kommt, dass die ursprünglich geforderte Summe von 1€ pro Potsdamer Jugendlichen, was etwa 24.000€ ergeben würde, immer noch weit unterschritten wird. Zumindest kann an dieser Stelle aber ein teilweiser Erfolg konstatiert werden: Der „Jugendkulturfonds“ findet großen Zuspruch, die bürokratischen Hürden aber konnten nicht ausreichend abgebaut oder durch zielgerichtete Beratung entsprechend kompensiert werden. Beirat für jugendkulturelle Projekte
Diese Forderung wurde bisher nur im kleinsten Ansatz bedient. Es wurde lediglich eine Jury geschaffen, die Jugendliche während des Antragsverfahrens für Zuwendungen aus dem „Jugendkulturfonds“ (siehe Punkt 2) berät und Empfehlungen gegenüber dem Fachbereich Kultur und Museum abgibt. Von einem Beirat, der die Jugendlichen verlässlich und allumfassend berät und begleitet, ist dieses Notbehelfs-Arrangement weit entfernt. Der Fachbereich verweist an dieser Stelle, sicher zu Recht, auf mangelnde Mittel und unzureichende personelle Aufstellung. Dem muss zeitnah Abhilfe geschaffen werden, indem zum Einen der Fachbereich mit den nötigen Mitteln versehen wird und zum Anderen in Form des Beirats eine Instanz geschaffen wird, bei der sich die Jugendlichen informieren können, die selbst Veranstaltungen durchführt und die eine Anlaufstelle sein kann für lokale und regionale Vernetzung von Personen, Vereinen, Initiativen und Projekten aus Potsdam, Berlin und dem Umland. Lärmbelästigung
Bei der Einrichtung einer sogenannten „Jugendquote“ für mehr Ausnahmegenehmigungen im Bezug auf open air-Veranstaltungen ist bisher keinerlei positive Entwicklung erkennbar. Es wurde weder die Möglichkeit eingeräumt, in Ausnahmefällen den Genehmigungs- zeitraum auf bis 01:00 Uhr auszudehnen, noch wurden jugendkulturelle Projekte durch vermehrte Vergabe von Genehmigungen gefördert. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die geforderte Mehr-Betreuung im Hinblick auf Emissionsschutzmaßnahmen vollständig ausblieb. Mit anderen Worten: Die jugendlichen Veranstalter kultureller Projekte und die etablierten soziokulturellen Zentren werden in Hinsicht Lärmschutz von der Stadtverwaltung allein gelassen, obwohl es sich hierbei um ein erfahrungsgemäß schwieriges Gebiet handelt, dass nicht nur sprichwörtlich nach einer professionellen städtischen Vermittlung und Betreuung schreit. Innenstadtlage
Auch in diesem Punkt ist wenig positive Entwicklung erkennbar. Zwar wurde das „freiLand“- Gelände geschaffen, doch liegt selbst das am Rand der Innenstadt. Die Stadtverwaltung sieht sich außerstande, in die Gentrifizierung des Innenstadtraumes zum Wohle der Jugend- und Soziokultur regulierend einzugreifen. Es werden stattdessen sogar bewusst mögliche Maßnahmen vermieden, um mögliche Investoren nicht abzuschrecken. An dieser Stelle siegen bisher Marktstrategien der finanziellen Mehrwertschöpfung klar gegen die Schaffung und Sicherung von jugend- und soziokulturellem Mehrwert und -sinn. Jugendkultur in allen Sozialräumen / Wohnortnähe und Lebensweltorientierung
Sehr begrüßenswert ist die Neueröffnung des Jugendclubs „Nowawes“ im Zentrum-Ost unter kirchlicher Trägerschaft und die geplante Neueröffnung des „Treffpunkt Freizeit“ in der Nauener Vorstadt. Ansonsten muss aber auch in diesem Punkt eine kaum spürbare Entwicklung festgestellt werden. Die Stadtteilarbeit im Sinne der partizipativen Jugend-kultur ist nicht vorangekommen und aus der Stadtverwaltung heraus sind auch keine diesbezüglichen Initiativen erkenn- oder absehbar. Spartacus e.V.
Eng verknüpft ist dieser Name inzwischen mit dem Modellprojekt „freiLand“, für das am 03.03.2010 in der Stadtverordnetenversammlung ein Realisierungsbeschluss gefasst wurde. Im Moment läuft die Umsetzung und das hart erkämpfte Projekt nimmt unter dem kräftigen Zupacken der Jugendlichen und der großzügigen Hilfe der Stadtwerke Potsdam zunehmend Gestalt an. Rückblickend ist jedoch festzuhalten, dass die fast 3-jährige Obdachlosigkeit des Spartacus e.V. ein erschreckendes Negativ-Beispiel für das langsame Handeln der Stadtverwaltung und der betreffenden Entscheidungsträger darstellt, welches aber auch ein, aus der Not geborenes, Positiv-Beispiel in sich birgt: Nämlich den beispielhaften Einsatz der Jugendlichen, die sich ihr Recht auf Freiraum mit (basis-)demokratischen Mitteln und Wegen erstritten. S13 Jugendclub
Für den Jugendclub S13 muss ähnliches festgestellt werden wie für den Spartacus e.V. (siehe Punkt 7). Trotz eines direkten Auftrages an den amtierenden Oberbürgermeister Herrn Jakobs wurde in mehr als 2 Jahren keine adäquater Ersatzstandort für den S13 gefunden und zur Verfügung gestellt. Sein „Nomadendasein“ führte der Club vorübergehend in der Berliner Straße und ist nun, ebenfalls vorübergehend, wieder provisorisch im Lindenpark untergebracht. Langfristig ist eine dauerhafte Ansiedlung auf dem „freiLand“ Gelände vorgesehen, diese Initiative ist aber, wie „freiLand“ im Allgemeinen, vielmehr dem Einsatz der Jugendlichen zu verdanken, als der der Stadtverwaltung. Sicherung des Archiv e.V.
Die Situation des Archiv e.V. ist weiterhin sehr angespannt. Zwar erwirkte der Archiv e.V. mittels intensiver Bemühungen eine Zuwendung über 225.000 € seitens der Stadt, die für Teile der notwendigen Brandschutzsanierung ausreicht, aber andere wesentliche Aspekte der Betriebssicherung, wie etwa ein dauerhafter und belastbarer Mietvertrag, sind immer noch nicht vorangekommen. Darüber hinaus stellt sich auch die Frage nach der Finanzierung anderer substanzieller Sanierungsmaßnahmen, welche in den nächsten Jahren unabwendbar auf das Archiv zukommen werden. Zudem kommt, dass die bisherigen Mittel nicht ausreichen, um die Vereinsräume, die Künstlerateliers und die Bandproberäume im Sinne des Brandschutzes zu ertüchtigen. Es muss also festgestellt werden, dass die Bestrebungen, das Archiv dauerhaft zu sichern, noch in den Kinderschuhen stecken und es noch großer Schritte bedarf, um dieses Ziel in der zur Verfügung stehenden Zeit zu lösen.
Skater- und Sporthalle
Die umgehend nach ihrer Räumung abgerissene Skaterhalle wich einer kahlen und beräumten Fläche, die inzwischen zum Verkauf steht. Hier bietet sich der Stadtverwaltung daher nun die Möglichkeit, eine von den Jugendlichen in der Vergangenheit offenkundig beliebte Fläche langfristig durch Ankauf zu sichern und für Jugendkultur nutzbar zu machen. Erwartungs- und erfahrungsgemäß wird eine solche Chance jedoch dem knappen Haushalt zum Opfer fallen. Schade, nicht wahr ? Die Forderung nach einem Winterdomizil für Skate- und Funsportarten bliebe damit weiterhin unbeachtet. Die diesbezüglich nächstgelegene Möglichkeit für Potsdams Jugendliche liegt in Berlin, was in den Wintermonaten, trotz hoher Fahrtkosten, immer wieder zu einem regelrechten „Exodus“ der jugendlichen Skater und Funsportler führt. Graffiti Die AJKP entwarf in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur und Museum ein Potsdamer Graffiti-Konzept, dass sich an die sogenannte „Wiener-Wand“ anlehnt. Es wurde eine Liste von legal zu besprühenden Wänden sowie eine Anleitung zur nachhaltigen Nutzung dieser Möglichkeiten aufgestellt. Allerdings blieb diese Initiative im Vorbereitungsstadium stecken, da dem Fachbereich wiederum sachkundiges Personal fehlt, um dieErgebnisse umzusetzen, weitere Möglichkeiten in der Stadt aufzuspüren und nutzbar zu machen, sowie eine ausreichende Kommunikation zur Szene aufzubauen. Es muss in diesem Punkt dementsprechend festgestellt werden, dass keine signifikante Verbesserung eingetreten ist. Zwar wurden die theoretischen Grundlagen geschaffen, aber die praktische Umsetzung harrt ihrer Ausführung. Hier wurde bisher eine gute Gelegenheit verpasst, jugendliche Sprayer zu entkriminalisieren und das beträchtlich vorhandene kreative Potenzial produktiv in die kulturelle Landschaft Potsdams einzubinden. Bandproberäume Auch in diesem wesentlichen Punkt wurde bisher keine spürbare Besserung herbeigeführt, obwohl der Bedarf immer noch enorm ist. Allerdings gäbe es kurz- und mittelfristig diverse Möglichkeiten, dem Abhilfe zu schaffen. Der Archiv e.V. etwa könnte kurzfristig 8 Proberäume zur Nutzung freigeben, wenn ausreichende Mittel für die Brandschutzsanierung dieser Räume zur Verfügung gestellt würden. Auch das Projekt „freiLand“ könnte mittelfristig einige Proberäume ausstatten. Es ist aber festzustellen, dass selbst wenn diese Möglichkeiten genutzt würden immer noch ein erheblicher Mehr-Bedarf an Proberäumen bestehen wird. Die Stadtverwaltung Potsdams muss sich in dieser Angelegenheit vergegenwärtigen, dass das zur Verfügungsstellen von Proberäumen ein grundlegender und sehr gefragter Aspekt der Musikförderung von jungen Talenten darstellt und sich bisher in einer völlig unzureichenden Situation befindet. Rücknahme der Strafanzeigen bezüglich der Räumung der Skaterhalle In dieser Hinsicht muss leider festgestellt werden, dass es seitens der Staatsanwaltschaft keinerlei entgegenkommen gibt. Die Prozesse laufen und die Urteile sind ungewiss. Das unnötig harte Durchgreifen der Polizei gegen die Jugendlichen hingegen blieb für die Täter aus den Reihen der Polizei bisher ohne jegliche Konsequenz.
Die aus den vorangegangenen Ausführungen zu ziehende Bilanz gestaltet sich also wie folgt:
Bei 6 von 13 Punkten kann bisher keinerlei positive Entwicklung erkannt werden. Zu nennen sind hier die Forderung nach einem Servicebüro für die Jugendkultur, die Einführung einer Jugendquote im Bezug auf Genehmigungen für open-air Veranstaltungen, die Sicherung von Jugend- und Soziokulturellen Räumen im Innenstadtbereich, die Schaffung einer angemessenen Zahl von Bandproberäumen sowie die Forderungen nach einem Winterdomizil für Skate- und Funsportarten und nach der Rücknahme der Strafanzeigen in Sachen Räumung der Skaterhalle.
Für 4 von 13 Punkten lassen sich kleine Fortschritte oder Umsetzungsansätze verzeichnen. Hierbei zu nennen sind die ansatzweise, aber noch unzureichende Umsetzung eines jugendkulturellen Beirats, die Neueröffnung des Club „Nowawes“, sowie zukünftig des „Treffpunkt Freizeit“, die teilweise Brandschutzsanierung des Archivs, sowie die theoretischen Ansätze des Potsdamer Graffiti-Konzepts.
Nur für 3 von 13 Punkten kann man klare Erfolge verbuchen. Ins Gewicht fallen hier die Einrichtung des „Jugendkulturfonds“ und die Schaffung des Modellprojektes „freiLand“, dass zukünftig unter anderem den Spartacus, den S13 Jugendclub und einige Bandproberäume beherbergen soll. Betrachtet man sich die gezogene Bilanz auf der Vorseite, wird sehr deutlich, dass aus Sicht des 10+ Punkte Plans die klare Mehrheit seiner Forderungen bisher unerfüllt blieb.
Der „Jugendkulturfonds“ und das Modellprojekt „freiLand“ sprechen durch ihren bisherigen Erfolg eine unmissverständliche Sprache und machen klar, dass auch die anderen noch unerfüllten Forderungen in die richtige Richtung weisen.
Während der Arbeit des letzten Jahres kristallisierte sich der Fachbereich Kultur und Museum als der verlässlichste Ansprechpartner aus der Stadtverwaltung bei der Umsetzung der Forderungen heraus. An dieser Stelle möchte die AJKP sich nicht nur herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken, sondern auch darauf hinweisen, dass wenn man an dieser Stelle ausreichende Mittel und Personal zur Verfügung stellen würde, einige der zentralen Forderungen des 10+ Punkte Plans, wie etwa das Servicebüro Jugendkultur, der jugendkulturelle Beirat und das Graffiti-Konzept, unmittelbare Umsetzung finden könnten.
Entscheiden für die zeitnahe und unerlässliche Bewältigung der benannten Aufgaben ist auf der einen Seite natürlich das Engagement der Jugendlichen, die auch weiterhin konsequent auf die Umsetzung ihrer Interessen hinarbeiten werden, auf der anderen Seite aber wäre es wünschenswert und im Interesse aller, dass auch die Stadtverwaltung ihren bisher eher zaghaften Kurs der Jugendbeteiligung am (sie betreffenden) Verwaltungshandeln fortsetzt, ausweitet und konkreter umsetzt.
Im Auftrag der AJKP verfasst von Kay-Uwe Kärsten.
Potsdam, den 25.08.2010
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